Die Bären unterwegs

Freitag, 24. April 2015

Tokio ist anders

Der Wartebereich der NZ99 von Auckland nach Tokyo war anders besetzt als die bisherigen Bereiche. Plötzlich waren wir die anders Aussehenden. Es wurde um uns herum japanisch gesprochen. Der Flug dauerte 11 Stunden und wir wurden sehr gut betreut.


Am Flughafen in Tokio ist alles auch auf englisch ausgeschildert. Auf der Damen Toilette fiel mir auf, dass es zwei verschiedene Toiletten gibt. Sie werden mit unterschiedlichen Schildern gekennzeichnet. Eine einfache Toilette, wie wir sie kennen und eine mit eingebautem Bidet. 

Wir haben als erstes unsere Traveller Checks in Yen umgetauscht an einem Bankschalter wo 6 Männer saßen. 3 vorne am Schalter, wobei nur ein Schalter geöffnet hatte und drei direkt hinter denen an Schreibtischen. Das Umtauschen klappte ohne Probleme. (Nicht so schwierig und zeitaufwändig wie in den Ländern, in denen wir bisher getauscht hatten).

Den Busticket Schalter fanden wir sofort und kauften Tickets für den Bus nach Shinjuku (71 km vom Flughafen entfernt). Uns wurde die Abfahrtzeit und die Abfahrtsplattform genannt und so konnten wir darauf vertrauen, dass wir den richtigen Bus nehmen. 



An der Haltestelle arbeiten zwei Gepäckträger, die nach dem Ziel fragten und uns dann Gepäckscheine aushändigten. Als der Bus kam, haben sie sich tief vor dem Bus verneigt, das Gepäck eingeladen und sich dann nochmal tief verneigt. 

Andreas hatte bei der Reiseplanung Shuhei kennengelernt, der im Golftourismus arbeitet und die beiden haben in der letzten Zeit viel per Mail kommuniziert. Shuhei hat uns an der Haltestelle in Shinjuku in Empfang genommen und uns zu unserem Hotel gefahren. 

Das Einchecken ins Hotel verlief anders als in den Ländern zuvor, wo man immer erst unsere Kreditkarte sehen wollte. Hier wurden unsere Koffer sofort entgegengenommen und wir wurden zu einem Schreibtisch gebracht. Dort bot man uns einen Platz an und kopierte unsere Pässe. Dabei wurde immer freundlich gelächelt und viel genickt und verneigt. 

Nachdem das Gepäck auf dem Zimmer war und ich festgestellt habe, dass wir eine Toilette mit Sitzheizung und Bidet haben, 


hat uns Shuhei noch etwas von der Gegend gezeigt. Wo eine Münzwäscherei ist und welche Tasten man drücken muss, damit man die Wäsche sauber und trocken bekommt. Wie man ein Zugticket gekauft und wie man den Preis ermittelt. Dann haben wir etwas im Restaurant gegessen. Shuhei hat bestellt, wir haben gezahlt und lecker gegessen. 


Nun haben wir wieder ein wenig Jetlag. 


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