Die Bären unterwegs

Samstag, 18. November 2017

Golf und Food Tour

Der zweite Tag ist vorüber. Um 08.00 Uhr wurden wir abgeholt und es ging zu unserem ersten Golfkurs. Der Dragon Course im Phoenix Golf Resort etwas südlich von Hanoi. Als wir auf der Gelände der Anlage fuhren, wirkte es für uns wie ein Beispiel für ein misslungenes Investment. Ein total überdimensioniertes Clubhaus mit (früher mal) einem Hotel. War sicher mal sehr ambitioniert, hat sich aber wohl nicht gerechnet. Die Plätze werden noch von zumeist asiatischen Touristen bespielt, das Hotel muss aber schon seit Jahren dicht sein.


Der Platz selber ist schön in eine Landschaft mit Karstbergen eingefasst. Nicole war immer ganz begeistert von den Ausblicken, der Natur und dem ganzen Drumherum. Die beiden Caddies, die wir nehmen mussten, taten ihr übriges. Es war immer was los. Leider mussten wir sehr viel warten. Vor uns ging es recht langsam zu.


Immerhin war es heute nicht ganz so heiß, wie am Vortage. Aber feucht war es trotzdem. Unser Spiel war trotz des geliehenen Materials recht anständig. Nicole hatte sogar 2 Homna Eisen dabei. Hat wohl ein Gast aus Japan wiegengelassen...


Zum Ende wurde es dann aber recht eng mit unserer Zeit. Wir waren für 17.00 Uhr vor unserem Hotel in Hanoi mit 2 Bekannten aus England für eine Foodtour verabredet. Letztendlich hatten wir dann 12 Minuten, um uns im Hotel umzuziehen. Reichte dann gerade so.

Loch 10


Abschiedsfoto mit Hut
Die Foodtour war dann eine spannende Erfahrung. Es ging von einem kleinen, interessanten Restaurant oder Imbiss zum anderen. Die Stühle wurde von Laden zu Laden immer kleiner. Was bei meiner Körperlänge nicht immer einfach war beim aufstehen nach dem essen.

Bun Cha. Schweinefleisch mit Nudeln
Gekochtes Entenembryo

Banh Mi auf kleinen Stühlen
Lecker war es eigentlich überall. Aber alles habe ich auch nicht gegessen. Beim 10 Tage alten gekochten Entenembryo im Ei hörte es für uns dann auf. Man muss nicht alles essen. Zum Abschluss ging es dann mit unseren Bekannten aus England noch bis Mitternacht in eine Rooftopbar auf ein paar Cocktails. War lecker, aber dann doch spät. Morgen schellt der Wecker wieder sehr früh. Wir werden um 07.45 für die Tour zur Halong Bucht abgeholt. Da es auf dem Meer kein W-Lan gibt, schreibe ich erst wieder in 2 Tagen etwas...

Warten auf das Essen
Eine Pho-Ga wird vorbereitet

Freitag, 17. November 2017

Hanoi - Was für eine lebendige Stadt

Über Monate geplant, ging es nun endlich los. Südostasien ruft. Nach 21 Stunden Anreise kamen wir in unserem Hotel an. Da wir im Flugzeug beide nicht ganz so gut schlafen können, waren wir doch etwas müde, als wir um 11.00 Uhr Ortszeit im Hotel ankamen. Man soll sich zwar an den Tagesrhythmus des Zielortes anpassen, aber 60 Minuten Powernap waren sicher auch nicht schlecht. Der nächste Termin stand nämlich schon an.


Um 13.00 Uhr holte uns unser Guide, Herr The, und unser Fahrer, Herr Dung ab zur Sightseeingtour. Hanoi für Anfänger an einem Nachmittag. Ho-Chi-Minh Mausoleum, Literaturtempel und Wasserpuppentheater. Dazwischen wurde noch eine Rikschatour durch die Altstadt eingeschoben. War ganz nett. Gab auch ganz viele Eindrücke. Ist aber irgendwie komisch, mit so einer Rikscha durch die Gegend gefahren zu werden.

Ho Chi Minh Mausoleum
Was auf jeden Fall unheimlich beeindruckend ist, ist der Verkehr in der Innenstadt von Hanoi. Überall Mopeds, Roller und Fahrräder. Dazwischen Fußgänger und Autos, die hier mit steigendem Wohlstand auch immer mehr werden. Dieses Verkehrsgewusel kann man auch schlecht beschreiben. So etwas muss man mit eigenen Augen gesehen haben. Alles ist etwas langsamer und jeder muss viel mehr aufpassen. Ampeln gibt es auch, aber die beachtet nicht jeder. Um als Fussgänger über die Strasse zu kommen, benötigt man etwas Mut, Übersicht und einiges an Gottvertrauen. Einfach weitergehen ist die Devise. Und das klappt wirklich. Erst hinter dem Guide her und dann selber. Geht überraschend gut.

Vor dem Literaturtempel
Nun benötigen wir nach einem kühlen Feierabendbier erstmal eine Dusche und ein Abendessen. Das mit dem Abendessen hat sich dann auch nicht als so einfach herausgestellt. Wohin soll man gehen? Entweder sah die Strassenküche nicht sehr vertrauenserweckend aus oder irgendetwas anderes passte einem von uns nicht. TripAdvisor hilft auch nichts, wenn man kein Netz hat (haben keine SIM Karte für Vietnam). Am Ende sind wir dann in einem Restaurant mit Bildern der Gerichte gelandet. War ganz ok, nur etwas sehr laut und der Service war seltsam. Das Bier musste man sich selber aufmachen und Besteck gab es nur auf Nachfrage.

Morgen geht es dann weiter auf die erste Runde Golf. Bin gespannt, wie das abläuft.

Abschlussparty im Literaturtempel
Unterwegs mit der Rikscha
Feierabendbier


Donnerstag, 16. November 2017

Es geht los. Nun sind wir viele Stunden im Flughafen. Morgen melden wir uns dann wieder aus Hanoi.


Sonntag, 12. November 2017

Es geht wieder los

In 4 Tagen geht es wieder hinaus in die große weite Welt. Südostasien ruft. Impfungen sind erledigt, Visa alle im Reisepass und die Golfplätze sind reserviert.

Das einzige, was noch fehlt ist passende Urlaubskleidung für die Bären. Die ist nun auch in Arbeit.

Ab Donnerstag geht es dann los. Wir werden berichten.

Bis dann
Nicole und Andreas


Freitag, 1. Mai 2015

Letzter Tag in Japan

Heute Morgen haben wir unser Gepäck im Hotel gelagert. Mit der JR Bahn ging es auf Tempel und Schrein Tour. 




Dazu mussten wir in eine Tram umsteigen und dann noch über einen Kilometer laufen. Auch zwischen den verschiedenen Anlagen mussten wir viel laufen oder mit dem Bus fahren. Heute waren es um die 28 Grad. Also schon ganz schön warm für 1. Mai. Die Tempelanlagen sind wunderschön angelegt und sehr gut von Touristen aus aller Welt besucht. 

 




    Die Bärchen beim Fotoshooting. 

Um 16:30 Uhr waren wir wieder beim Hotel, haben unser Gepäck abgeholt und sind zum Zug gegangen, der uns zum Flughafen nach Osaka bringen sollte. 


Wie immer fuhr der Zug pünktlich. Um 19:10 Uhr kamen wir am Kansai Airport an. Das Hotel ist direkt am Flughafen. Wir haben im Flughafen gegessen und uns schon mal orientiert, wo wir morgen früh hin müssen. Der Flughafen ist riesig. Unser Flug nach Frankfurt ist schon angekündigt. Wir haben die letzten Yen ausgegeben. Der Urlaub ist ganz plötzlich zu Ende. 

Donnerstag, 30. April 2015

Atami umsteigen

In Japan beginnt die goldene Woche d.h. die Schüler sind alle unterwegs und die meisten Erwachsenen haben frei. Am Bahnhof von Kawana saßen hunderte von Grundschülern, die meisten mit gelben Kappen auf dem Kopf. 



Andreas und ich waren in Kawana die Exoten. Die einzigen Nicht-Asiaten, das ging uns schon im Hotel so. Wir wurden von allen Schülern begrüßt. Es gab viel hallo und freundliches Lachen. Dann wurde es lustig am Bahnsteig. Wir waren die einzigen Richtung Atami und die Kinder wollten in die andere Richtung und standen uns am Bahnsteig gegenüber. 


Winke winke, "hello, hello"  
Andreas hatte dann die Idee für die Kinder eine "La Ola" zu machen. Wir machten also "La Ola" und die anderen machten mit und wir hatten alle viel Spaß, bis der Zug für die Kinder kam. Alle stiegen ein und winkten durchs Fenster während der Zug den Bahnhof verließ.


Der Zug fuhr uns nach Atami, wo wir in dem Shinkansen nach Kyoto umsteigen mussten. Die Fahrt nach Kyoto dauerte dann 2 Stunden. Das Hotel in Kyoto ist vor vier Wochen neu eröffnet worden und es liegt zwei Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Wir haben unsere Koffer abgegeben und sind dann mit der S-Bahn nach Saga-Arashiyama gefahren, wo es einen Bambuswald und eine große Tempelanlage gibt. 








Das haben wir uns bis zum Abend angesehen und sind dann wieder zum Hotel zurück um das Zimmer zu beziehen und zu Abend zu essen. Wir durften feststellen, dass das Essen im Hotel für Japan sehr günstig war und so bestellten wir mehr als sonst. Somit war schon wieder ein Tag vorbei und wir haben nur noch einen vor uns für den gutes Wetter angesagt ist.

Mittwoch, 29. April 2015

Golf mit Caddie in Kawana

Wer in Japan eine Runde Golf spielen möchte, muss sich auf fremde Bräuche einstellen. Hier ist es so, dass man von weiblichen Caddies begleitet wird. Das ist deren Job und davon leben sie. Wir hatten eine Startzeit um 9:31 Uhr. Es wurde uns angekündigt, das wir den Bus um 9 Uhr nehmen sollten. Nachdem wir das Gelände gestern etwas erkundet haben, waren wir etwas verwirrt darüber, dass man uns mit dem Bus abholen würde, denn das Clubhaus liegt etwa 140 Meter vom Hotel entfernt und ist über Wege direkt damit verbunden. 


Da wir das Schild an der Bushaltestelle nicht lesen konnten, außer einen Pfeil nach links und 140 m, waren wir unsicher und gingen zu Fuß zum Clubhaus. Dort händigte man uns eine Scorekartenmappe aus, auf der eine Spint Nr. stand und ein Schlüssel drin war. Man erklärte uns, dass diese Nummer zum Abrechnen von Ausgaben während der Runde gedacht ist. Andreas unterschrieb dann auch noch einen Zettel von dem er kein Wort lesen konnte. Wir sind gespannt, was wir gekauft haben. 


Im Clubhaus bat man uns an, den Bus zum Abschlag zu nehmen. Wir haben uns entschieden, die 400 Meter selbst zu gehen. Anscheinend können die Japaner über den Golfplatz laufen aber der Weg dahin ist ihnen zu weit. 

Draußen lernten wir dann unsere beiden Caddies kennen, Yuko und Yuki. Sie erinnern uns durch ihr Outfit an Imkerinnen. Die beiden Sprachen nur ganz wenig Englisch aber sie kümmerten sich um die Schläger, reinigten die Bälle, nannten die Entfernung usw. 



Der Platz war mit der schönste, den wir während unseres Urlaubs gespielt hatten. Interessant designed, gut platzierte Bunker und trickreiche Grüns. Highlights waren dann die Blicke auf den Fuji, die wir auf den zweiten 9 Loch erhaschen konnten. Da wussten wir auch, warum der Kurs "Fuji" heißt. Zudem gab es auch schöne Blicke auf den Pazifik. Leider war der Himmel grau und somit auch das Meer aber immerhin hat es nicht geregnet. 

Fuji, Schemenhaft im Hintergrund zu erkennen. 

Leider auf dem Foto nur zu erahnen. Die Fuji Spitze zwischen Fahne und Baum etwa auf Höhe des 2. Astes von unten. 


Wir stellten während der Runde fest, dass wir die einzigen waren, die zwei Caddies hatten. Vor uns war ein Viererflight, der nur einen Caddie hatte. 





Nach 9 Loch wurden wir gefragt, ob wir zum Lunch gehen möchten. Der Flight hinter uns hat sich dafür entschieden, also wurden deren Schläger mit einem Tuch abgedeckt und sie wurden (natürlich mit einem Bus) zum Restaurant gefahren. Wir holten uns nur etwas zu trinken und dann ging es weiter.  


Essen und trinken ist in diesem Hotel sehr teuer. Heute Abend haben wir einen Spaziergang gemacht und haben ein italienisches Restaurant entdeckt, das wesentlich günstiger war. So gab es heute Abend Nudeln. 


Morgen geht es weiter nach Kyoto.